Manni Lang nahm in seiner Predigt Bezug auf die Taufe Jesu im Jordan und zog besonders die Kinder in seinen Bann, als er auf wertvolle Steine im Sand des Ufers hinwies. Er ließ sie in einem „Goldwaschsieb“ nach den Steinen greifen und erklärte anhand dessen die Besonderheit eines jeden einzelnen Menschen vor Gott: „Datt senn Steen wie Du – Hallefedelsteen. Holl de enne mött un verjeiss nie: Du böss jet EXTRAS! Er erennert üch all Daahs, datt ihr von Jott jewollt un jefonge woore sett.“
Die musikalische Gestaltung war einfach sehr bewegend. Der Chor – unterstützt vom Organisten Christoph Schneider und unter der Leitung von Werner Harzheim – stimmte kölsche Ton an; teilweise mehrstimmig und überwiegend zusammen mit der Gemeinde, die aus vollem Herzen mitsang. Die Musikstücke der Bläser vom Hahnebömsche unter der Leitung von Stefan Reinders trugen zu einem sehr feierlichen Rahmen bei.
Küsterin Agnes Hoffmann hatte die Kirche liebevoll in den blau-weißen Vereinsfarben geschmückt.
Die Lektoren Joachim Cremer, Daria Mattes und Selina Schmitz sprachen gekonnt Lesung und Fürbitten in Eifeler Platt, die alle Anwesenden berührte. Konzipiert wurde die Messe wieder von Maria Mattes. Und als Melanie Hoffmann sich bei allen Beteiligten bedankte, da wusste man, dass diese Messe etwas Besonderes war.
Zum Schluss gab es Orden für alle Mitwirkenden - ein Zeichen der Dankbarkeit und Anerkennung für ihre harte Arbeit und Hingabe. Es war ein Abend, der gezeigt hat, dass die Mundartmesse ein lebendiger Weg ist, um die frohe Botschaft Jesu zu verkünden und die Menschen tief im Herzen zu berühren.