MEINE ZEIT IN GOTTES HÄNDEN...

20191002 Barbara Pützer (c) bpW

28. bis 30. Sonntag im Jahreskreis – Lesejahr „C“ - Herbstferien

Unser Leben ist eine Einheit zwischen Erde und Himmel, man kann sie nicht trennen. In diesen Tagen und Wochen ändert sich die Natur. Es wird dunkel, stürmisch und regnerisch. Die Blätter fallen von den Bäumen, nachdem sie sich in vielen Farben verändert haben. Das drückt auch auf unsere Stimmung. Wir werden träge und lustlos. - Gott ist der Garant allen Lebens, er herrscht nicht über uns Menschen, sondern für die Menschen. Er möchte, dass es uns gut geht. „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.“ Klingt gut, aber hier geht es wieder um Abschied nehmen, damit etwas Neues entstehen kann. Keiner von uns weiß, ob es Ihn oder Sie morgen noch geben wird, unsere Stunden sind genauso endlich wie die schönen Stunden in der Natur. „Seid also wachsam und haltet euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.“ Und gerade deswegen, lassen Sie uns keine Zeit verschwenden, freuen wir uns an dem, was wir haben. Auch ein Herbst hat seine schönen Seiten, wir müssen nur lernen, sie zu erkennen. „Dankt für alles, denn das will Gott von euch, die ihr Christus Jesus gehört.“ Halleluja! – 1 Thess 5,18  - Allen, die nun in die Herbstferien starten, oder auch zu Hause Erholung finden, wünsche ich Gottes Segen und eine erfüllte Zeit.