Die ausgewählten Werke spiegeln dabei einen kompositorischen und gesellschaftlichen Umbruch wider. Obwohl noch ganz im Duktus der Barockzeit, erweitern die Komponisten Grenzen und weichen sukzessive Grenzen auf. So entsteht einen ganz neue Klangsprache, die mit Galnterie und Empfidsamkeit die Klassik vorausdeutet. Auf dem Progamm stehen Werke von Johann Joachim Quantz, J.S. Bach, Carl Heinrich Graun, Johann Adolph Hasse, Dietrich Buxtehude und Georg Philipp Telemann.
Das Trio Euphoria Barock mit Anne Hönig (Blockflöten), Ruth Lehmann (Barockvioloncello) und Connor Leinweber (Cembalo) wird sicherlich wie schon schon beim Eifeler Musikfest 2025 das Steinfelder Publikum mit seinem erfrischenden Zusammenspiel, virtuosem Spiel auf der Blockflöte und perlenden Cembaloklängen begeistern können.
Das Konzert beginnt um 16.00 Uhr. Der Zugang zur Klosterkapelle erfolgt durch die Klosterpforte und ist von da an ausgezeichnet. Am Ende des Konzerts gibt es eine Türkollekte.
Der Programmtext für Januar:
Das protestantisch geprägte Mittel- und Ostdeutschland brachte über Jahrhunderte eine Vielzahl an Komponisten hervor und bot diesen ein reges musikalisches Umfeld. Das Programm legt den Fokus auf die Instrumentalmusik im Spätbarock. Den Ausgangspunkt bilden Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach, zwei der heute wohl bekanntesten Komponisten ihrer Epoche. Aber auch Werke weiterer, zu unrecht vergessener Zeitgenossen gilt es zu entdecken, so beispielsweise Johann Adolph Hasse.
Den Zeitgeschmack aufgreifend verfassten auch etliche Komponisten Traktate als Lehrwerke für den interessierten Laienmusiker, die heute wichtige Zeitdokumente und Quellenwerke darstellen. So beispielsweise Johann Mattheson, der Kriterien für eine perfekte Komposition benennt oder Johann Joachim Quantz, der eine ausführliche Anleitung zum Traversflötenspiel verfasst und dabei auch darauf eingeht, wie dem guten Geschmacke entsprechend zu komponieren und zu musizieren sei.
Die ausgewählten Werke spiegeln einen kompositorischen und gesellschaftlichen Umbruch wider. Obwohl noch ganz im Duktus der Barockzeit, erweitern die Komponisten Grenzen und weichen Regeln sukzessive auf. So entsteht eine ganz neue Klangsprache, die mit Galanterie und Empfindsamkeit die Klassik vorausdeutet.
Programm:
Johann Joachim Quantz (1697-1773)
aus: Sonates Pour la Flûte Traversiere, avec la Basse, Livre III
Sonata III C-Dur
Grave – Allegro – Largo – Allegro
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Sonate e-Moll, BWV 1034
Adagio ma non tanto – Allegro – Andante – Allegro
Carl Heinrich Graun (1704/1705-1759)
Sonate C-Dur, GraunWV B:XVII:53
Largo – Poco Allegro – Allegretto
Johann Adolph Hasse (1699-1783)
Cantata per Flauto B-Dur
[Allegro] – Adagio – Allegro
Dieterich Buxtehude (1637-1707)
Triosonate a-Moll, BuxWV 272
[…] – Allegro – Adagio – […]
Georg Philipp Telemann (1681-1767)
aus: Der getreue Music-Meister
Sonate f-Moll, TWV 41:f1
Triste – Allegro – Andante – Vivace