ROM – Wir waren dabei!

Rom 2025_1 (c) wks
Rom 2025_1
Datum:
Fr. 9. Jan. 2026
Von:
wks
Schon zum dritten Mal durften wir – die MessdienerInnen aus Steinfeld – bei der großen Messdienerwallfahrt des Erzbistums Köln dabei sein. Dieses Jahr waren es rund 2000 Messdienerinnen und Messdiener mit ihren Begleitern – und wir mittendrin, gemeinsam mit der Gruppe aus Erftstadt.
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Die Tage waren intensiv, lebendig und voller Glaubenserfahrungen:
Eine feierliche Eröffnungsmesse im Lateran,
eine beeindruckende Lichterprozession durch die Vatikanischen Gärten,
die Papstaudienz mit Papst Leo,
und die festliche und fröhliche Abschlussmesse in St. Paul vor den Mauern.

Ein besonderes Highlight für unsere Steinfelder Gruppe war der Besuch im Mutterhaus der Salvatorianer direkt am Vatikan – dort, wo alles begann.
Wir feierten eine Messe am Grab unseres Gründers, bekamen eine kleine Führung durchs Haus und genossen Pizza auf der Dachterrasse – mit einem traumhaften Blick über Rom. 

Natürlich – wie zu erwarten im Heiligen Jahr der Hoffnung 2025 – war die Stadt voller Menschen. Bestimmte Wege, feste Richtungen, endlose Reihen … alles gut geordnet, aber eben auch kilometerlang zu Fuß. 🚶‍♀️🚶‍♂️Wir schätzen, dass wir insgesamt rund 40–50 Kilometer gelaufen sind – und trotzdem: die Mühe hat sich gelohnt! 

In Rom haben wir erlebt, wie international die Kirche ist:
Menschen aus allen Ländern, in allen Sprachen, in allen Farben und Kulturen.
Wir hörten Gebete auf Italienisch, Englisch, Spanisch, Polnisch, Französisch und Deutsch – und überall dieselbe Freude am Glauben.
So viele Pilgergruppen zogen durch die Heilige Pforte des Petersdoms – betend, singend, hoffend. Und dazwischen war Geduld gefragt: lange Schlangen, enge Wege, Hitze, Gedränge … und ja, manchmal auch ein bisschen Nervosität oder Unruhe – wie überall, wo viele Menschen auf engem Raum unterwegs sind.
Aber gerade dort, mitten im Trubel, war der Glaube spürbar lebendig.

Diese Tage waren mehr als nur ein Sightseeing-Programm.
Viele von uns haben gespürt, dass der Glaube echt etwas mit unserem Leben zu tun hat – dass Kirche nicht nur alte Mauern sind, sondern Gemeinschaft, Freude, Tiefe, Heimat.
In den Gebeten, den Gottesdiensten und Begegnungen wurde spürbar:
Gott ist da – mitten unter uns.

Beim Durchschreiten der Heiligen Pforte haben viele still gebetet – für sich, für ihre Familien, für Frieden in der Welt; ich für alle meine Pfarr-„Kinder“.
So viele Jugendliche, so viel Glauben, so viel Leben.

Gebet im Heiligen Jahr:
„Herr, öffne auch in uns die Tür zu deinem Herzen.
Lass uns durch diese Heilige Pforte gehen – stärker im Glauben, tiefer in der Hoffnung, freier in der Liebe.“

Ein ganz herzliches Vergelt’s Gott an alle, die diese Tage möglich gemacht haben:
an die Jugendseelsorge mit Tobias Schwaderlapp, das gesamte Organisationsteam und unsere großartige Begleitgruppe aus Erftstadt, mit der wir so herzlich und freundschaftlich unterwegs waren.

Es war einfach schön, diese Zeit in Rom zu erleben – mit Glauben, Gemeinschaft, Sonne und einer Gruppe, die sich wirklich sehen lassen kann.