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Zentralpfarrbrief 202412 (c) mpw
Alle Personen, die für ihre Texte, Bilder und persönliche Daten der Veröffentlichung im jeweiligen Pfarrbrief zugestimmt haben, übertragen diese Zustimmung auch auf die Veröffentlichung mittels der Homepage des Pastoralen Raumes Heiliger Hermann Josef Steinfeld. Darüber wurden Sie bei der Bestellung, bzw bei der Anmeldung informiert!
Die Redaktion

Zentralpfarrbrief der G 14

 
St. Antonius, Dottel - Scheven
St. Barbara, Krekel
St. Cäcilia, Pesch
St. Dionysius, Keldenich
St. Gertrud, Bouderath
St. Laurentius, Marmagen
St. Lambertus, Tondorf
St. Margareta, Frohngau
St. Martinus, Nettersheim
St. Matthias, Sötenich
St. Nikolaus, Kall
St. Peter, Zingsheim
St. Potentinus, Steinfeld
St. Stephanus, Sistig

 

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VORWORT

Osterkerze Steinfeld 2026 (c) mpw

Ostern – Hoffnung für alle!

 

Liebe Gemeindemitglieder,

wenn wir in diesen Wochen durch die Natur gehen, können wir spüren, wie sich vieles verändert. Die Tage werden heller, Knospen brechen auf, erstes Grün wird sichtbar, und neues Leben beginnt sich seinen Weg zu bahnen. Diese Zeit des Erwachens fällt nicht zufällig mit den zentralen Festen unseres Glaubens zusammen. Die Wochen von der Karzeit bis in die Osterzeit hinein erzählen ebenfalls von Wandel, von Hoffnung und von neuem Leben.

Die Natur zeigt uns jedes Jahr aufs Neue, dass Leben sich verwandelt. Was im Winter verborgen und still scheint, trägt bereits den Keim für neues Wachstum in sich. Ähnlich erleben wir die Kar- und Ostertage: Wir begleiten Jesus durch Leid, Dunkelheit und Tod – und dürfen an Ostern erfahren, dass Gott neues Leben schenkt und dass Hoffnung stärker ist als alle Endgültigkeit. Die Auferstehung Jesu ist Gottes entschiedenes Ja zum Leben und seine Zusage, dass selbst das, was verloren oder zerbrochen scheint, nicht ohne Zukunft ist.

Diese österliche Hoffnung richtet sich an alle Menschen. Sie gilt besonders dort, wo Sorgen, Krankheit, Einsamkeit oder Unsicherheit den Blick verdunkeln. Ostern sagt uns: Gott geht mit – auch durch schwere Wege hindurch. Hoffnung bedeutet dabei nicht, dass alles sofort leicht wird, sondern dass wir darauf vertrauen dürfen, nicht allein zu sein und dass Gott uns Kraft schenkt, Schritt für Schritt weiterzugehen.

Vielleicht lädt uns diese Jahreszeit besonders dazu ein, Gottes Gegenwart sowohl in unseren Kirchen als auch in der Schöpfung neu zu entdecken. Ein Spaziergang durch Feld und Wald, das bewusste Wahrnehmen von Licht, Luft und Leben kann zu einem stillen Gebet werden. Die Schönheit und zugleich die Zerbrechlichkeit der Natur erinnern uns daran, wie wertvoll das Leben ist – und wie sehr es unserer Verantwortung und Fürsorge anvertraut ist.

Möge die aufblühende Natur uns daran erinnern, dass Gott immer wieder Neues wachsen lässt – auch in unserem Leben, in unseren Familien, in unseren Gemeinden und in unserer Gemeinschaft. Möge die Hoffnung von Ostern unsere Herzen stärken und uns ermutigen, diese Hoffnung weiterzutragen: durch ein offenes Ohr, durch mitfühlendes Handeln und durch das Vertrauen auf Gottes lebensschaffende Nähe.

Liebe Gemeindemitglieder, Ihnen allen wünsche ich von Herzen diese österliche Hoffnung – eine Hoffnung, die trägt, die verbindet und die Leben wachsen lässt.

 

Emad Rofael,
Pastoralassistent