Trotz Feuerwehreinsatz konnte es pünktlich losgehen - Kinderkommunion in Tondorf

Collage Tondorf Kommunion 2020 (c) gdg steinfeld
Collage Tondorf Kommunion 2020
Datum:
Sa 5. Sep 2020
Von:
Gudrun Klinkhammer

Tondorf. Das war schon ein denkwürdiger Einstieg in eine Kinderkommunion: Die Straße vor der Tondorfer Kirche St. Lambertus war komplett gesperrt,

als die fünf Kommunionsjungs Louis Auel, Ramon Flimm, Julian Hölscher, Valentino Kesseler und Felix Stern mit ihren Angehörigen zur Kirche kamen. Auf der Hauptstraße waren Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr der Löschgruppe Tondorf gerade dabei, eine Spur abzustreuen, die aus 120 Liter Frittenfett bestand. Dennoch startete die Feier zur Ersten Heiligen Kommunion pünktlich.

Pater Wieslaw Kaczor, der Leiter der GdG-Steinfeld, zündete noch schnell die Kerzen "seiner" Jungen mit Streichhölzern an. Die Kommunionkinder warteten zum Einzug im Kirchenvorraum ganz brav und andächtig, aber auch gespannt und voller Vorfreude, auf den Priester. Dann konnte es los gehen. Lieder, Gebete und eine Lesung reihten sich aneinander. Pater Wieslaw Kaczor berichtete von den Vorbereitungen zum Fest und davon, dass die Erwachsenen den Kindern von ihrem Glauben an Gott berichtet und darüber nachgedacht und gesprochen hatten.

Wo ist Gott? Wie macht sich Gott bemerkbar? Vor allem in den kleinen Dingen, lautete die schlichte Antwort. Ein gemeinsames Erlebnis, gemeinsame Riten wie etwa das Stirnkreuz, das die Eltern ihren Kindern mitgeben, wenn sie schlafen gehen oder das Haus verlassen. Darin ist das Göttliche, das Perfekte verborgen. Und wie das bei Festen dieser schönen Art so geht: Schnell, zu schnell, war alles vorbei. Mit ihren Familien zogen die Kinder nach der Messe los, um weiter einen gemeinsamen, denkwürdigen Tag zu verleben.

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