Zweiter Tag der Messdienerfreizeit der GdG-Steinfeld: Figuren gestalten mit Künstlerin Maria Zalfen-Lenz in Steinfeld

Collage  Messdienerfreizeit zweiter Tag (c) gdg steinfeld
Collage Messdienerfreizeit zweiter Tag
Datum:
Mo 12. Okt 2020
Von:
GdG Steinfeld

Kall-Steinfeld. Konzentriert und mit klaren Vorstellungen Dank der Anleitung von Künstlerin Maria Zalfen-Lenz gingen die Teilnehmer der Messdienerfreizeit der GdG-Steinfeld heute in den Räumen des Gymnasiums am Kastanienhof ans Werk.

Elisabeth Pützer hatte den Tag organisiert und damit für einen weiteren vollen Erfolg gesorgt.
 
40 Kinder und junge Erwachsene im Alter zwischen zehn und 19 Jahren nahmen am Angebot teil. Um den Coronaregeln gerecht werden zu können sind die Kinder momentan in vier Bezugsgruppen eingeteilt.
 
Die Figuren entstanden, indem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst aus Draht ein Grundgerüst zurecht bogen, um dieses anschließend mit Alufolie zu umwickeln und derart quasi Fleisch an die Knochen zu bringen. Letztendlich wurde die derart entstandene Figur dann noch mit Krepppapierstreifen in unterschiedlichen Farben umwickelt.
Laura Lingscheidt aus Frohngau, zehn Jahre alt, gestaltete auf diese Weise ein Männchen. Laura stellte fest: "Das Schwierigsten an der ganzen Arbeit ist das Wickeln, und dass das Krepppapier auch wirklich hält." Die Probleme bestätigte Tamina Schmitz, elf Jahre alt und ebenfalls aus Frohngau. Tamina saß mit Laura gemeinsam an einem Tisch. Tamina auf die Frage, was sie mit ihrer Figur machen werde: "Ich weiß es noch nicht genau, entweder behalte ich sie oder verschenke sie eventuell auch."
 
Jan Hellenthal aus Engelgau, elf Jahre, fachsimpelte mit Pater Wieslaw Kaczor, dem Leiter der GdG-Steinfeld, über das Trikot der Figur, die unter seinen Händen entstand. Beide waren sich schnell einig: Da war ein Spieler im Trikot des 1. FC Köln aus Draht, Alufolie und Krepppapier geboren worden. Die meiste Geduld, das empfand auch Jan Hellenthal, benötigte das Wickeln der feinen Krepppapierstreifen. Ebenfalls ganz konzentriert bei der Sache waren Nele Neurauter, 14 Jahre, aus Tondorf und alle die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Jedem gelang eine hübsche Arbeit, die nun ein oder zwei Batterie betriebene Kerzen tragen kann. Elisabeth Pützer nannte Phasen der Bastelarbeit humorvoll "Knibbelsarbeit" und war ebenso wie die Künstlerin Maria Zalfen-Lenz ganz begeistert, mit welcher Freude an Farben und Formen die Akteure ans Werk gingen und dieses auch vollendeten.
 
Zwischendurch konnten sich die Messdienerinnen und Messdiener auf dem Kastanienhof immer wieder die Beine vertreten. Am Abend gab es dann noch eine Basilikaführung mit Küster Stefan Hönig, der sich das Gewand eines Kirchenschweizers angezogen hatte.
 
Erklärung Kirchenschweizer:
Der Kirchenschweizer (oder auch Kirchenschweitzer) ist ein Türhüter und Aufseher in katholischen Kirchen. Aufgabe der Kirchenschweizer ist es, bei der Liturgie und im Kirchengebäude für Ordnung und Ruhe zu sorgen. Beim Gottesdienst sorgt bei besonderen Anlässen der Kirchenschweizer mit seiner festlichen Gewandung (meist eine rote Robe mit Barett und ein langer schwarzer Stab mit einer runden Schnitzerei an der Spitze) für Ordnung, hilft bei der Platzsuche und kümmert sich darum, dass der liturgische Ein- und Auszug sowie der Empfang der Heiligen Kommunion würdevoll und geordnet verlaufen. In der Regel ist der Kirchenschweizer Angestellter einer Kirchengemeinde, Pfarrei oder der Diözese.
 
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